Spiel-/Platzordnung

Erfahren Sie hier alles über unsere Platzregeln, Etikette und über die allgemeine Spielordnung vom Märkischen Golf Club e.V..

Darüber hinaus können Sie sich über die offiziellen Golfregeln des DVG informieren und bei Rules4You finden Sie die DGV-Regularien.

Allgemeine Spielordnung des Märkischen Golf Club e.V.

1. Spielberechtigung

1.1 Clubmitglieder
Spielberechtigt sind die Mitglieder des MGC mit gültiger Club- bzw. Stammvorgabe oder denen von den Golflehrern die Platzreife bestätigt wurde.

1.2 Gäste
Gastspieler sind im Märkischen Golf Club e. V. herzlich willkommen. Bitte beachten Sie die jeweils gültige Greenfee-Regelung.
Spielberechtigt sind alle Golfspieler mit Clubvorgabe ab -54, die Mitglied eines dem DGV oder einer vergleichbaren Organisation anderer Länder angeschlossenen Clubs sind sowie Mitglieder des VcG.

 

2. Platzsperren bei Wettspielen

2.1 Clubturniere
Bei Clubturnieren wird der Platz gesperrt.Clubturniere sind die Wettspiele, zu denen alle Clubmitglieder und ggf. Gäste melden können, die eine der Ausschreibung entsprechende Vorgabe haben.Freie Spieler, die vor dem Clubturnier gestartet sind, dürfen so lange spielen, bis die erste Spielergruppe des Turniers in Reichweite kommt. Ist dies gegeben, müssen sie den Platz unverzüglich verlassen.Clubturniere mit weniger als 34 Teilnehmern haben den Status der Gruppenturniere.

2.2 Gruppenturniere
Gruppenturniere haben reservierte Startzeiten.Gruppenturniere sind die Wettspiele, zu denen eine Auswahl von Mitgliedern und ggf. Gästen melden kann (z.B.: Damen, Herren, Senioren, Jugend).Freie Spieler, die vor dem Gruppenturnier gestartet sind, dürfen so lange spielen, bis die erste Spielergruppe des Turniers in Reichweite kommt. Ist dies gegeben, müssen sie den Platz unverzüglich verlassen.Nach den Wettspielteilnehmern können freie Partien starten, wenn auf der 9 (nicht auf der 18) keine Spieler zu sehen sind.Nach dem Abspiel an den reservierten Abschlägen 1 + 10 gilt für alle Spieler die Etikette (s. Punkt 3).
Gruppenturniere mit 34 oder mehr Teilnehmern haben den Status der Clubturniere.

 

3. Etikette

3.1 Vorrecht auf dem Platz
Jedes Spiel über die volle Runde (9 oder 18 Löcher) hat Vorrecht vor den Spielen, die den Platz abgekürzt haben. Die Spiele über die verkürzte Runde müssen die Spiele über die volle Runde unaufgefordert überholen lassen.Der Begriff „Spiel“ schließt einen Einzelspieler ein.

3.2 Durchspielregelung
Fällt ein Spiel eine ganze Spielbahn hinter dem Spiel vor sich zurück und hält das ihr folgende Spiel auf, muss diesem das Durchspiel angeboten werden. Gleiches gilt, wenn ein Spiel zwar keine ganze Spielbahn vor sich frei hat, es aber deutlich wird, dass das nachfolgende Spiel schneller spielen kann.

Wird ein Ball gesucht, muss nachfolgenden Spielen unverzüglich ein Zeichen zum Überholen gegeben werden, wenn der gesuchte Ball nicht sogleich zu finden ist.

Sonderregelung Matchplay: Teilnehmer an offiziellen Matchplay-Turnieren führen ein orangefarbenes Fähnchen mit sich. Diesen Spielern ist jederzeit das Durchspiel zu gewähren.

3.3 Zusammenspiel
Bei vollem Platz müssen sich zur besseren Auslastung der Platzkapazität Einzelspieler sowie Zweier und Dreiergruppen bereits am Abschlag der 1 bzw. 10 zu Spielergruppen mit maximal vier Spielern zusammenschließen.

Auf dem Platz sollen entsprechend Zweier- oder Dreiergruppen Einzelspieler bzw. Zweiergruppen aufnehmen.

3.4 Abschlag 1
An der Spielbahn 1 beginnende und unverzüglich zur 10 kommende Spielergruppen, starten im Reißverschlussverfahren.
Beispiel: Möchten drei Spielergruppen die Runde an der 1 beginnen, schlägt eine vom 9. Grün zur 10 kommende Gruppe als Zweites ab.

3.5 Mobiltelefone
Seit 2014 ist es erlaubt, sogenannte Smartphones im Turnier als Distanzmessgeräte einzusetzen. Die Telefonfunktion ist abzuschalten!

3.6 Bekleidung
Bitte bekleiden Sie sich dem Golfsport gemäß angemessen und beachten unsere Bekleidungsvorschriften: Keine Shorts nur Bermudas, keine Trägerhemden oder Spagetti-Träger, keine Trainingskleidung.

 

4. Sicherheitshinweise

Nutzer der Driving Range haben darauf zu achten, ob sich ggf. Spieler im Gefahrenbereich befinden. Dazu zählen auch die Bahnen 1 und 7. Umgekehrt haben sich Spieler auf den Bahnen 1 bzw. 7 bemerkbar zu machen, wenn sie in den Gefahrenbereich der Driving Range eintreten.

 

5. Beförderung

Das Nutzen von Beförderungsmitteln ist nicht gestattet. Ausnahmeregelungen trifft der Vorstand.

 

6. Hunde

Hunde sind nicht gestattet.

 

7. Platz

– Auf den Spielbahnen müssen ausgeschlagene Divots sorgfältig zurückgelegt und festgetreten werden.
– Pitchmarken auf den Grüns sind zu beseitigen.
– Führen Sie keine Übungsschwünge mit Bodenberührung auf den Abschlagsflächen aus.
– Mit dem Golf-Caddie dürfen Abschlagsflächen oder Vorgrüns sowie die Flächen zwischen Grünbunker und Grün nicht befahren werden.
– Bunkerspuren müssen mit den bereit liegenden Harken beseitigt werden.
– Abfälle oder Zigarettenkippen gehören in die aufgestellten Mülleimer, nicht auf den Platz.

Helfen Sie mit:
Seien Sie selbst Vorbild und unterstützen Sie Golf-Neulinge oder Gäste, sich an unsere Gepflogenheiten zu halten. Alle Nutzer unseres Platzes werden hiervon profitieren.
Herzlichen Dank!

Für den Spielausschuss
Oliver Fischer
Spielführer

Hagen, 31. Januar 2018

Platzregeln des Märkischen Golf Club e.V. Hagen

Ausgrenzen (R27-1)

Die Ausgrenzen des Platzes sind durch weiße Pfähle oder weiße Pfosten gekennzeichnet.
Der rechts des Weges am Abschlag 1 stehende Sicherheitszaun bezeichnet hier die Ausgrenze. Der Zaun selber ist Aus.

 

Boden in Ausbesserung (R25-1)

Boden in Ausbesserung ist durch blaue Pfähle, blaue Pfosten oder durch blaue, fallweise auch durch weiße Linien gekennzeichnet.

 

Abschlagmarkierungen

Die Abschlagmarkierungen sind wie folgt gekennzeichnet:
Gelb: Herrenabschlag
Blau: Herrenabschlag
Rot: Damenabschlag

 

Eingebetteter Ball (R25-2)

Ein im Gelände auf irgendeiner kurz gemähten Fläche in sein eigenes Einschlagloch im Boden eingebetteter Ball darf aufgenommen, gereinigt und straflos so nahe wie möglich der Stelle, an der er lag, jedoch nicht näher zum Loch, fallen gelassen werden. Der Ball muss beim Fallenlassen zuerst auf einem Teil des Platzes im Gelände auftreffen. Unter “kurz gemähter Fläche” wird jede Fläche auf dem Platz verstanden, die auf Fairway-Höhe oder kurzer geschnitten ist, Wege durch das Rough eingeschlossen.

 

Hemmnisse (R24)

a) Steine im Bunker sind bewegliche Hemmnisse (R24-1).
b) Mit Pfählen, Manschetten, Bändern oder Seilen gekennzeichnete Anpflanzungen sind unbewegliche Hemmnisse.
Wenn eine so gekennzeichnete Anpflanzung die Standposition oder den Raum des beabsichtigten Schwungs eines Spielers behindert, so muss der Ball straflos aufgenommen und gedroppt werden (R24-2.b).

 

Drop-Zonen

Spieler/innen, die auf der Spielbahn 1 oder vom Herrenabschlag der Spielbahn 4 ihren Ball spielen und diesen in das jeweilige Wasserhindernis schlagen, können entgegen Regel 26 einen neuen Ball, unter Hinzurechnung eines Strafschlages, durch fallen lassen nach Regel 20-2 innerhalb der gekennzeichneten Zone aus Spielrichtung gesehen links neben dem Grün der Spielbahn 1 bzw. neben dem Damenabschlag rechts, ins Spiel bringen.

 

Entfernungsmesser (R14-3, Anm.)

Ein Spieler darf sich über Entfernungen informieren, indem er ein Gerät verwendet, das ausschließlich Entfernungen misst. Benutzt ein Spieler während der festgesetzten Runde ein Gerät, mit dem andere Umstände geschätzt oder gemessen werden können, so verstößt er gegen Regel 14-3, wofür die Strafe Disqualifikation ist, ungeachtet, ob die zusätzliche Funktion genutzt wurde.

 

Bodenbelüftungslöcher

“Kommt ein Ball im Gelände in oder auf einem Bodenbelüftungsloch zur Ruhe, so darf er straflos aufgenommen, gereinigt und fallen gelassen werden, und zwar so nahe wie möglich der Stelle, an der er lag, jedoch nicht näher zum Loch. Der Ball muss beim Fallenlassen zuerst auf einem Teil des Platzes im Gelände auftreffen.
Auf dem Grün darf ein Ball, der in oder auf einem Bodenbelüftungsloch zur Ruhe kommt, in die nächstgelegene Lage, die einen solchen Umstand ausschließt und nicht näher zum Loch, hingelegt werden.

 

Strafe für Verstoß gegen die Platzregeln

Lochspiel = Lochverlust;
Zählspiel = zwei Strafschläge

 

Für den Spielausschuss
Oliver Fischer
Spielführer

Hagen, 31. Januar 2018

Hinweise zum Platz

Grüne Pfähle mit:

  • 1 Ring bezeichnen 100m bis Grünanfang
  • 2 Ringen bezeichnen 150m bis Grünanfang
  • 3 Ringen bezeichnen 200m bis Grünanfang

Bitte beachten Sie die Sicherheitshinweise auf der Driving-Range.

Clubtraining

Mannschaften und Einzelspieler haben im Rahmen von offiziellen Clubtrainings Vorrang auf den Übungsflächen.
Die Spielleitung behält sich Änderungen des Wettspielplan vor. Alle Wettspielteilnehmer sind verpflichtet, sich rechtzeitig nach Einzelheiten wie Ausschreibung, Meldefristen und Startzeiten zu erkundigen. Maßgeblich ist ausschließlich die jeweils aushängende Wettspielausschreibung.

Wettspielordnung (Rahmenausschreibung)

für alle Wettspiele des Märkischen Golf Club Hagen e.V. im Jahr 2018 (Regel 33-1)

1. Spielbedingungen

Jedes Wettspiel wird nach den offiziellen Golfregeln (einschließlich Amateurstatut) des Deutschen Golf Verbandes e. V. und den Platzregeln sowie der allgemeinen Spielordnung des Märkischen Golf Club e. V. gespielt. Das Wettspiel wird nach dem DGV-Vorgabensystem ausgerichtet.
Die Verbandsordnungen können nach Abstimmung im Sekretariat eingesehen werden.

 

2. Behinderte Golfspieler

Für Golfspieler mit Behinderung haben die in Abschnitt 11 des Spiel- und Wettspielhandbuchs des DGV angeführten Regelanpassungen jeweils entsprechende Gültigkeit.

 

3. Meldungen / Meldeschluss

Meldungen zu den Wettspielen können nur durch schriftliche Anmeldung im Sekretariat oder durch Eintragung in die jeweils im Clubhaus aushängende Meldeliste sowie ggf. über das Internet erfolgen. Erforderlichenfalls wird im Sekretariat eine Warteliste geführt. Kurzfristige Meldungen können durch die Spielleitung zugelassen werden.

Einzelheiten hierzu, zum Meldeschluss und zu eventuellen Meldebegrenzungen regelt die jeweilige Ausschreibung des konkreten Wettspiels.

 

4. Abschläge

4.1 Der Golfplatz hat GELBE, BLAUE und ROTE Abschläge.

4.2 Damen spielen in allen Wettbewerben von ROTEN Abschlägen.

4.3 Für Herren und männliche Jugendliche regelt die jeweilige Wettspielausschreibung, von welchem Abschlag gespielt wird. Nur wenn alle Teilnehmer eines Wettspiels von den BLAUEN Abschlägen starten, kann von hier die Bruttowertung bzw. der Sonderpreis Longest Drive gewonnen werden.

4.4 Abweichungen hiervon regelt ggf. die jeweilige Wettspielausschreibung.

 

5. Üben auf der Runde

Ein Spieler darf im Zählwettspiel keinen Übungsschlag auf oder nahe dem Grün des zuletzt gespielten Lochs machen. Im Falle eines Übungsschlages auf oder nahe dem Grün des zuletzt gespielten Lochs zieht sich der Spieler die Strafe von zwei Schlägen am nächsten Loch zu; im Falle des Verstoßes auf dem letzten Loch der Runde an diesem Loch.

 

6. Neue Löcher

Falls ein Wettspiel über 18 Löcher über mehr als einen Tag abgehalten werden muss, kann es notwendig sein, an jedem einzelnen Tag die Löcher neu zu stecken. Obwohl grundsätzlich alle Teilnehmer die gleichen Bedingungen vorfinden müssen, gibt die Regel 33-2b der Spielleitung ausnahmsweise die Möglichkeit, neue Löcher zu setzen.

 

7. Beförderung

Spieler müssen zu jeder Zeit während der festgesetzten Runde zu Fuß gehen. Das Nutzen irgendeines Beförderungsmittels muss unmittelbar nach Erkennen des Verstoßes eingestellt werden. Anderenfalls wird der Spieler disqualifiziert. Gesundheitsbedingte Ausnahmeregelungen trifft die Spielleitung.

 

8. Sonderwertungen

Es gilt jeweils der erste Schlag auf der gekennzeichneten Spielbahn. Wird nicht von Bahn 1 gestartet, gilt die Sonderwertung auf den Spielbahnen, die auf der oberen Scorekartenhälfte notiert werden (z. B. Loch 3, nicht 12).

Nearest to the Pin:
Die Nearest- to- the- Pinwertung gewinnt der- oder diejenige der/die am vorgegeben Loch den Ball am nächsten an das Loch geschlagen hat. Der Ball muss auf dem Grün liegen. Gemessen wird der Abstand Lochkante – Ball.

Longest Drive:
Der Ball muss auf kurz gemähter Rasenfläche der zu spielenden Spielbahn liegen (Fairway oder kürzer).

 

9. Stechen

Im Lochwettspiel:
Endet ein Lochspiel gleich, so wird es Loch für Loch weitergespielt, bis eine Partei ein Loch gewinnt. Das Stechen beginnt an dem Loch, wo das Lochspiel begann. Im Vorgabe-Lochspiel werden die Vorgabeschläge wie in der vorbeschriebenen Runde angerechnet.

Im Zählwettspiel:
Endet ein Zählspiel (Brutto oder Netto) gleich, so gewinnt die Bruttowertung der Spieler mit der höheren Stammvorgabe, die Nettowertung der Spieler mit der niedrigeren Stammvorgabe. Bei Gleichheit der Stammvorgaben entscheidet das Los.

 

10. Zählkarte

Startet ein Spieler auf einer anderen Spielbahn als auf der Bahn 1, so hat er seine benötigte Schlagzahl auf der Scorekarte in die Spalte einzutragen, die dieser Spielbahn zugeordnet ist. Erreicht der so gestartete Spieler auf der festgesetzten Runde nunmehr die Spielbahn 1 / 10, so hat er seine Aufschreibung auf der Scorekarte entsprechend der Spielbahn 10 einzutragen.
Diese Spielfolge ist analog auch auf die Austragung von Sonderwettbewerben, wie “Nearest-to-the-Pin” und “Longest Drive”anzuwenden.

Die klar und eindeutig lesbare Zählkarte eines Spielers muss umgehend nach Beendigung der Runde im Sekretariat abgegeben werden. Sie gilt als abgegeben, wenn der Spieler den Vorraum des Sekretariats verlassen hat.

 

11. Beendigung des Wettspiels

Das Wettspiel endet mit dem Abschluss der Siegerehrung.

 

12. Änderungsvorbehalte

Die Spielleitung hat in begründeten Fällen bis zum 1. Start das Recht, Änderungen an der Wettspielausschreibung vorzunehmen. Nach dem 1. Start sind Änderungen der Ausschreibung nur bei Vorliegen sehr außergewöhnlicher Umstände zulässig.

 

13. Datenschutz

Den Spielern ist bekannt, dass ihr Name, die Vorgabe und die Startzeit auf einer Passwort geschützten Startliste im Internet veröffentlicht werden können. Mit der Meldung zum Wettspiel willigen die Spieler auch in die Veröffentlichung ihres Namens, der Vorgabe und des Wettspielergebnisses in einer Ergebnisliste im Internet ein.

 

Für den Spielausschuss
Oliver Fischer
Spielführer

Hagen, 31. Januar 2018