Wettspielordnung (Rahmenausschreibung)

für alle Wettspiele des Märkischen Golf Club Hagen e.V. im Jahr 2016 (Regel 33-1)

1. Spielbedingungen
Jedes Wettspiel wird nach den offiziellen Golfregeln (einschließlich Amateurstatut) des Deutschen Golf Verbandes e. V. und den Platzregeln sowie der allgemeinen Spielordnung des Märkischen Golf Club e. V. gespielt. Das Wettspiel wird nach dem DGV-Vorgabensystem ausgerichtet.
Die Verbandsordnungen können nach Abstimmung im Sekretariat eingesehen werden.

2. Behinderte Golfspieler
Für Golfspieler mit Behinderung haben die in Abschnitt 11 des Spiel- und Wettspielhandbuchs des DGV angeführten Regelanpassungen jeweils entsprechende Gültigkeit.

3. Meldungen / Meldeschluss
Meldungen zu den Wettspielen können nur durch schriftliche Anmeldung im Sekretariat oder durch Eintragung in die jeweils im Clubhaus aushängende Meldeliste sowie ggf. über das Internet erfolgen. Erforderlichenfalls wird im Sekretariat eine Warteliste geführt. Kurzfristige Meldungen können durch die Spielleitung zugelassen werden.

Einzelheiten hierzu, zum Meldeschluss und zu eventuellen Meldebegrenzungen regelt die jeweilige Ausschreibung des konkreten Wettspiels.

4. Abschläge

4.1 Der Golfplatz hat GELBE, BLAUE und ROTE Abschläge.

4.2 Damen spielen in allen Wettbewerben von ROTEN Abschlägen.

4.3 Für Herren und männliche Jugendliche regelt die jeweilige Wettspielausschreibung, von welchem Abschlag gespielt wird.

Nur wenn alle Teilnehmer eines Wettspiels von den BLAUEN Abschlägen starten, kann von hier die Bruttowertung bzw. der Sonderpreis Longest Drive gewonnen werden.

4.4 Abweichungen hiervon regelt ggf. die jeweilige Wettspielausschreibung.

5. Üben auf der Runde
Ein Spieler darf im Zählwettspiel keinen Übungsschlag auf oder nahe dem Grün des zuletzt gespielten Lochs machen. Im Falle eines Übungsschlages auf oder nahe dem Grün des zuletzt gespielten Lochs zieht sich der Spieler die Strafe von zwei Schlägen am nächsten Loch zu; im Falle des Verstoßes auf dem letzten Loch der Runde an diesem Loch.

6. Neue Löcher
Falls ein Wettspiel über 18 Löcher über mehr als einen Tag abgehalten werden muss, kann es notwendig sein, an jedem einzelnen Tag die Löcher neu zu stecken. Obwohl grundsätzlich alle Teilnehmer die gleichen Bedingungen vorfinden müssen, gibt die Regel 33-2b der Spielleitung ausnahmsweise die Möglichkeit, neue Löcher zu setzen.

7. Beförderung
Spieler müssen zu jeder Zeit während der festgesetzten Runde zu Fuß gehen. Das Nutzen irgendeines Beförderungsmittels muss unmittelbar nach Erkennen des Verstoßes eingestellt werden. Anderenfalls wird der Spieler disqualifiziert. Gesundheitsbedingte Ausnahmeregelungen trifft die Spielleitung.

8. Sonderwertungen
Es gilt jeweils der erste Schlag auf der gekennzeichneten Spielbahn. Wird nicht von Bahn 1 gestartet, gilt die Sonderwertung auf den Spielbahnen, die auf der oberen Scorekartenhälfte notiert werden (z. B. Loch 3, nicht 12).

Nearest to the Pin:
Der Ball muss auf dem Grün liegen.

Longest Drive:
Der Ball muss auf kurz gemähter Rasenfläche der zu spielenden Spielbahn liegen (Fairway oder kürzer).

9. Stechen
Im Lochwettspiel:
Endet ein Lochspiel gleich, so wird es Loch für Loch weitergespielt, bis eine Partei ein Loch gewinnt. Das Stechen beginnt an dem Loch, wo das Lochspiel begann. Im Vorgabe-Lochspiel werden die Vorgabeschläge wie in der vorbeschriebenen Runde angerechnet.

Im Zählwettspiel:
Endet ein Zählspiel (Brutto oder Netto) gleich, so wird die Schlag- oder Punktezahl zunächst von neun gespielten Löchern, deren Auswahl nach dem Schwierigkeitsgrad entsprechend der Vorgabenverteilung (1, 18, 3, 16, 5, 14, 7, 12, 9) erfolgt, ermittelt. Bei weiterer Gleichheit zählen die sechs Löcher mit dem Schwierigkeitsgrad 1, 18, 3, 16, 5, 14, danach die drei Löcher mit der Vorgabe 1, 18, 3, danach das Ergebnis des schwierigsten Lochs. Bei weiterer Gleichheit entscheidet das Los.

10. Zählkarte
Startet ein Spieler auf einer anderen Spielbahn als auf der Bahn 1, so hat er seine benötigte Schlagzahl auf der Scorekarte in die Spalte einzutragen, die dieser Spielbahn zugeordnet ist. Erreicht der so gestartete Spieler auf der festgesetzten Runde nunmehr die Spielbahn 1 / 10, so hat er seine Aufschreibung auf der Scorekarte entsprechend der Spielbahn 10 einzutragen.
Diese Spielfolge ist analog auch auf die Austragung von Sonderwettbewerben, wie "Nearest-to-the-Pin" und "Longest Drive" anzuwenden.

Die klar und eindeutig lesbare Zählkarte eines Spielers muss umgehend nach Beendigung der Runde im Sekretariat abgegeben werden. Sie gilt als abgegeben, wenn der Spieler den Vorraum des Sekretariats verlassen hat.

11. Beendigung des Wettspiels
Das Wettspiel endet mit dem Abschluss der Siegerehrung.

12. Änderungsvorbehalte
Die Spielleitung hat in begründeten Fällen bis zum 1. Start das Recht, Änderungen an der Wettspielausschreibung vorzunehmen. Nach dem 1. Start sind Änderungen der Ausschreibung nur bei Vorliegen sehr außergewöhnlicher Umstände zulässig.

13. Datenschutz
Den Spielern ist bekannt, dass ihr Name, die Vorgabe und die Startzeit auf einer Passwort geschützten Startliste im Internet veröffentlicht werden können. Mit der Meldung zum Wettspiel willigen die Spieler auch in die Veröffentlichung ihres Namens, der Vorgabe und des Wettspielergebnisses in einer Ergebnisliste im Internet ein.


Hagen, 31. Januar 2017

Für den Spielausschuss
Klaus-Peter Gentgen
Spielführer